Impressum Copyright © www.tichter-fotografie.de Kontakt Seitenübersicht

Venedig wir kommen! Die Via Claudia Augusta



Von Donauwörth nach Augsburg

Donauwörth nach Augsburg

49 km, Anstieg: 163 m, Abstieg: 104 m

Nach einem Zusatztag in Donauwörth geht es auf unsere erste Etappe. Bestes Wetter und eine recht kurze Strecke hätten dieses Stück zu einer Spazierfahrt werden lassen können, wenn nicht der Radweg am Lechkanal mit Kiesel aus dem Lech "ausgebessert" worden wäre. Liebe Straßenbauingenieure, die ihr so etwas plant: Setzt euch nach Fertigstellung mal auf ein Rad und fahrt eure geplante Strecke selbst ab! Ich wette, ihr hättet sie freiwillig geändert. Aber auch jeder "Rüttelweg" hat ja mal ein Ende.




Von Augsburg nach Schongau

Augsburg nach Schongau

95 km, Anstieg: 414 m, Abstieg: 205 m

Heute geht es auf eine der längsten Etappen unserer Tour. Deshalb gehört es sich natütlich, dass wir knapp 6 Stunden im Regen fahren. Mal stärker, mal schwächer, aber stetig! Es sollte der erste von insgesamt zwei Regentagen auf der gesamten Tour werden. Alles in allem noch immer ein guter Schnitt. So kamen wenigstens die Regenklamotten zum Einsatz und wurden nicht als nutzloser Ballast mitgeschleppt. Trotzdem haben wir einen Abstecher nach Landsberg am Lech gemacht.




Von Schongau nach Reutte

Schongau nach Reutte

58 km, Anstieg: 504 m, Abstieg: 359 m

Von Schongau geht es heute, vorbei am Forggensee, auf dessen Grund die alte Route der Via Claudia Augusta verläuft, zu einer ausgedehnten Kaffeepause nach Füssen. Allmählich wird es hügeliger und die Alpen sind in Sicht. Mit rd. 504 hm Anstieg war es heute noch human. Morgen ruft der Fernpass!




Von Reutte nach Landeck

Reutte nach Landeck

75 km, Anstieg: 1.002 m, Abstieg: 1.045 m

Es wird ernst! Auf der heutigen Etappe sind wir bereits nach ca. einer Stunde Fahrt vor Lermoos auf über 1.100 hm. Gute 16 km weiter haben wir es geschafft. Vom Fernpass auf ca. 1.270 m haben wir einen fantastischen Blick auf die unter uns verlaufende Passstraße. Jetzt geht es ersteinmal wieder runter. Das sollte sich aber für mich an einer Stelle der Abfahrt als schwieriger wie rauf erweisen. Für ein Foto zweimal hin und her gefahren und zack........ nicht früh genug aus den Klickpedalen gekommen und in Zeitlupe langgelegt! Jacke dreckig aber Knochen und der Rest in Ordnung; Glück gehabt!




Von Landeck nach Burgeis

Landeck nach Burgeis

78 km, Anstieg: 1.282 m, Abstieg: 790 m

Und weil es gestern so schön war, überqueren wir heute den Reschenpass. Es geht vom Unterengadin ins breite, sonnige Vinschgau. Vorbei an Pfunds geht es bei herrlichem Wetter in elf Kehren auf die Norbertshöhe. Dort oben angekommen gab es ersteinmal ein alkoholfreies Bier zur Belohnung. Von der Norbertshöhe ersteinmal wieder bis Nauders hinunter geht es nochmals auf über 1.500m, vorbei am Reschensee und der Stadt Graun mit dem berühmten, aus dem Stausee herausragenden Grauner Kirchturm. Von hier ist unser heutiges Tagesziel Burgeis nicht mehr weit.



Von Burgeis nach Meran

Burgeis nach Meran

68 km, Anstieg: 124 m, Abstieg: 1.014 m

Die Belohnung für die zwei Pässe bekommen wir auf unserer heutigen Etappe. Es beginnt mit einer schier nicht endend wollenden Abfahrt von bis zu 20% auf feinstem Asphalt. So oder so ähnlich muß sich wohl ein e-Bike anfühlen. Ab und zu mal etwas mittreten aber an sonsten dahinrollen. Vorbei am Stilfserjoch geht es fast fliegend nach Meran.




Von Meran nach Salurn

Von Meran nach Salurn

66 km, Anstieg: 280 m, Abstieg: 352 m

Am 7. Tag fahren wir durch das Etschtal von Meran nach Salurn. Bei Appiano - Epan geht es rauf in die Weinberge. Von hier blickt man weit in das Tal bis zum Kalterer See.




Von Salurn nach Levico Therme

Salurn nach Levico Therme

66 km, Anstieg: 738 m, Abstieg: 460 m

Heute sind auf dem Weg zu unserem heutigen Tagesziel Levico Therme nach Trento noch einige Höhenmeter auf einer stärker befahrenen Straße zu bewältigen. Hier sollte man gute Nerven bezüglich des Verkehres haben oder einen Bus Shuttel in Anspruch nehmen. Wer dennoch die Auffahrt auf sich nimmt, wird mit einem herrlichen Ausblick belohnt.




Von Levico Therme nach Feltre

Levico Therme nach Feltre

68 km, Anstieg: 358 m, Abstieg: 554 m

Wir haben bereits den 9. Tag unserer Tour. Von Levico Therme geht es heute nach Feltre. Wieder geht es in Kehren im Valsugana zu der Festungsanlage bei Primolano hinauf. Durch Täler, vorbei am Largo di Corlo, erreichen wir das wunderschöne Städtchen Feltre in der italienischen Provinz Belluno.




Von Feltre nach Pieve di Soligo

Feltre nach Pieve di Soligo

64 km,Anstieg: 330 m, Abstieg: 469 m

Eigentlich sollte es am vorletzten Tag unserer Reise noch einmal, na sagen wir mal, "interessant" werden. Auf der Etappe von Feltre nach Pieve di Soligo sollte es regulär über den Praderadego Pass gehen. Sehr steil in der Anfahrt und noch steiler bei der Abfahrt. Es ergaben sich jedoch zwei Probleme: Ich habe mir magen- darmtechnisch Etwas eingefangen, so das es mir nicht gerade berauschend ging. Außerdem fing es bereits in der Nacht an zu regnen. So bin ich bei Regen nur die klassische Strecke gefahren.




Von Pieve di Soligo nach Quarto d´Altino

Pieve di Soligo nach Quarto d´Altino

68 km, Anstieg: 245 m, Abstieg: 371 m

Es steht die Letzte Etappe von Pieve di Soligo nach Quarto d´Altino an. Ein letztes Mal fahren wir am Castello di Collalto durch Weinberge. Wir blicken von dort "oben" in eine Ebene bis zum Horizont. Ehe wir uns versehen sind wir über Treviso in unserem Hotel in Quarto d´Altino angekommen. Nach 11 Tagen und rd. 760km haben wir unser Ziel, mit den Rädern die Alpen zu überqueren um nach Venedig zu fahren, erreicht. Um viele Eindrücke und einige Erfahrungen reicher werden wir hier drei Tage bleiben und Venedig erkunden.




Venedig

Am ersten unserer Zusatztage besuchten wir Venedig. Wir hatten bestes Wetter, was aber natürlich Massen von Besuchern (wie uns auch) in die Stadt ziehen läßt. In kleinen Seitengassen konnte man jedoch dem Besucherstrom etwas entgehen.




Murano und Burano

In Murano und Burano waren wir am zweiten Tag. Hier war es im Gegensatz zu Venedig schon fast erholsam. Abseits der "Geschäftsmeile" war man sogar oftmals alleine in den Gässchen unterwegs. Einzig das Wetter machte uns etwas zu schaffen. Selbst im (kaum vorhandenen) Schatten war es sehr warm.




Das Museum in Altino

Am dritten Tag haben wir, da uns nicht mehr der Sinn nach dem Trubel in Venedig stand, die Gegend um Quarto d´Altino erkundet. Neben "Genussradeln" durch die Region Venetien, dem Besuch eines Wochenmarktes und ausgedehnten Pausen mit Espresso stand ein Besuch im Museum in Altino auf dem Programm. Hier war ja schließlich auch das offizielle Ende unserer Tour, da in der ehemaligen römischen Hafenstadt die Via Claudia Augusta am damaligen Stadttor begann / endete.