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Von Bonn bis Hoek van Holland


Von Wesseling geht es nach Düsseldorf (67km). Ab Köln zeigen sich erste kleinere Auswirkungen des Sturmes von Pfinstmontag. Die Schäden werden größer, je näher wir nach Düsseldorf kommen. Wir sind bereits am frühen Nachmittag angekommen. Kleinigkeiten werden für den nächsten Tag noch eingekauft, bevor es heimwärts geht.


Den Ruhetag bei uns nutzen wir um Räder und Klamotten zu pflegen. Da wir hier wohnen, fällt Sightseeing aus. Des Nachbars Tannen liegen der Länge nach in unserem Garten und werden begutachtet. Etwas abhängen ist angesagt!


Da wir uns regeneriert haben, können wir am 18. Tag ja etwas weiter fahren. Es geht von Düsseldorf nach Xanten (96km). Als wir Düsseldorf im Norden verlassen, sehen wir das wahre Ausmaß des Sturmes. Das Wetter ist so lala, hält sich jedoch tapfer bis wir in Xanten ankommen.


Als wir uns auf den Weg von Xanten nach Osterbeek (78km) machen fängt es doch tatächlich an zu regnen! Es wird stärker und wir stellen uns unter. Noch wärend wir unsere Regenklamotten rausgekramt und angezogen haben, hört es schon wieder auf. Wir lassen jedoch zumindest unsere Regenjacken an, was sich später bei kurzen und schwachen Schauern als clever rausstellt.


Heute geht es von Oosterbeek nach Gorinchem (101km). Bereits vor der Abfahrt fallen uns Rudel von Rennradfahrern auf. Na ja, ist hier halt ein Volkssport dachten wir uns. Als wir losfuhren fanden wir uns unvermittelt in einem uns entgegenkommenden Radrennen (RTF?) wieder. Keinerlei Absperrungen oder Ordner wiesen darauf hin! Jedes Mal, wenn wir dachten wir wären aus der "Rennstrecke" raus, kamen uns wieder massig Rennradfahrer mit Startnummern entgegen. Na, da haben die aber Glück gehabt das deren Rennen unserer Route entgegengesetzt war. Denen hätten wir es aber gezeigt!! Als die letzten Renner vorbei fuhren kamen uns gut 45 Minuten Oldtimer einer Rally entgegen. Die Zimmersuche in Gorinchen erwies sich als etwas schwierig. Letzten endes haben wir hier dennoch ein Zimmer gefunden, wenn auch das Kleinste auf unserer gesamten Tour.


Unsere letzte Etappe von Gorinchem nach Hoek van Holland (92km) steht an. Wir radeln zum Hafen um festzustellen, dass die Fähre, mit der wir eigendlich übersetzen müßten, erst gegen Mittag fährt. Super!! Also entschließen wir uns auf unserer Seite weiterzuradeln. Hier war das Glück auf unserer Seite. Während man auf der ausgewiesenen Route kreuz und quer geführt wird, fahren wir schnurstracks nach Rotterdamm. Da wir einige Kilometer gespart haben, waren wir noch am gleichen Abend in Hoek van Holland. Unser Ziel, den kpl. Rhein entlangzuradenn, haben wir hier nach 1.514km erreicht.