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Der dt. Ostseeküstenradweg D-Route 2



Von Flensburg bis Kappeln

Von Flensburg bis Kappeln, 89km

Samstagnachmittag kommen wir nach rd. 7 Stunden Zugfahrt in Flensburg an. Gepäck und Räder werden im Hotel verstaut. Danach geht es zu Fuß in den Hafen und der erste Fischteller dieser Tour wird verputzt.

Sonntag Morgen. Henning stößt zu uns. Meine Frau hat mit ihm bereits einige Radkilometer runtergespult. Ein ebenfalls radreisebegeisteter Kieler, der uns bis in seine Heimatstadt begleitet. So bekommen wir einige schöne Wege und Sehenswürdigkeiten mehr zu sehen. Es geht es zu dritt von Flensburg entlang der Flensburger Förde bis nach Kappeln, stets Dänemark auf der anderen Seite der Förde im Blick.




Von Kappeln bis Kiel

Von Kappeln bis Kiel, 97km

Bei bestem Wetter fahren wir in Kappeln los. Über Waabs, Eckernförde und Strande geht es dank guter Wege und nur mäßigem Gegenwind trotz der 97km recht zügig bis nach Kiel. Das Wetter hielt sich, bis wir im Hotel waren. Erst dann begann Dauerregen, der die Besucher der begonnenen Kieler Woche vertrieb.





Von Kiel nach Oldenburg

Von Kiel nach Oldenburg, 86km

In Kiel starten meine Frau und ich wieder alleine. Nach kurzer Zeit sind wir an dem bekannten Marine Ehrenmal in Laboe, dass wir am Vortag bereits von Eckernförde aus sehen konnten.




Von Oldenburg nach Puttgarden

Von Oldenburg nach Puttgarden, 69km

Es schien ein super Tag zu werden. Bei Sonnenschein und Rückenwind starten wir in Oldenburg. Nach Heiligenhafen und Großenbrode überqueren wir die Fehmarnsundbrücke. Dann, wenige Kilometer vor einem geplanten Kaffeestopp in Lemkenhafen, ging Paul die Luft aus! Paul...... das ist der neue Reisebegleiter meiner Frau mit eingebautem Rückenwind. Also ersteinmal Hinterrad raus, Schlauch flicken und Pause vorverlegen. Es zog sich vorher himmelwärts teils schon verdächtig zu, blieb aber stets trocken. Kurz nach der Zwangspause war es dann soweit. Erst ein paar Tropfen und dann, als wenn jemand Eimer ausschüttet. Wir warteten den Regen bei einem Kaffee ab und fuhren anschließend weiter bis Puttgarden.




Von Puttgarden nach Timmendorfer Strand

Von Puttgarden nach Timmendorfer Strand, 108km

Puttgarden, eine Stadt die man wohl kennt. Man mag nicht vermuten, wie wenig es hier gibt. Ehrlich gesagt gibt es außer dem abgeschotteten Hafen dort Nichts! Falls man die Möglichkeit hat weiterzufahren, sollte man sie nutzen und sich in Burg eine Unterkunft suchen. Unser Tagesziel "Timmendorfer Strand" erreichen wir wieder bei top Wetter. Da haben wir uns abends nach 108km auch ein oder zwei Drinks verdient!




Von Timmendorfer Strand nach Wismar

Von Timmendorfer Strand nach Wismar, 79km

In der Nacht gab es bereits ein ziemlich starkes Gewitter. Morgends war es zuerst trocken. Gerade als wir losfahren wollten, fing es wieder an zu regnen. Erst leicht, dann stärker. Regensachen waren angesagt. Schon bald sahen wir, dass es in einigen Regionen in der Nacht ein ziemliches Unwetter gegeben hat. Bei Boltenhagen waren die Wege teils noch nicht geräumt und hier zeigte sich das ganze Ausmaß. Zwischenstopp mit Fischbrötchen in Niendorf, ab wo wir uns auch wieder der Regensachen entledigen konnten. Bis Wismar lief es dann bei Sonnenschein weiter.




Von Wismar bis Diedrichshagen

Von Wismar bis Diedrichshagen, 73km

Den in manchen Routenbeschreibungen angegebenen Schlenker über die Insel Poel haben wir uns gespart. Ansonsten unspektakulär, noch gute Wege und halt viel Natur.




Von Diedrichshagen bis Ahrenshoop

Von Diedrichshagen bis Ahrenshoop, 55km

Heute geht es bis Ahrenshoop. In der ehemaligen Hafen- und Handelsstadt siedelten sich um 1900 Kunstmaler an. Sie verwandelten das Städtchen in ein Seebad. Neben der Künstlerkolonie mit Malschule wurde 1909 der Kunstkaten erbaut, in dem seither viele Ausstellungen stattfanden.




Von Ahrenshoop bis Stralsund

Von Ahrenshoop bis Stralsund, 89km

Wir verlassen Ahrenshoop und fahren über Zingst, Barth und die Vorpommersche Boddenküste nach Stralsund. Tolle Wege und super Wetter lassen diese Etappe nur so vorbeiziehen. Da wir bis jetzt durchgefahren sind, entscheiden wir uns zu einem Ruhetag in Stralsund.




Zweiter Tag in Stralsund.



Von Stralsund bis Breege

Von Stralsund bis Breege, 66km

Gut erholt starten wir heute bei Regen nach Rügen. Das Ziel wäre Kap Arkona gewesen, wenn da nicht die (wenn überhaupt vorhandenen) unmöglichen "Radwege" gewesen wären. Dauerregen machte uns außerdem auf den teils unbefestigten, teils mit unbehauenen Steinen ausgelegten Wegen zu schaffen. Nach einem Zwischenstopp und ausführlichen Hinweisen zu der weiteren Wegbeschaffenheit in der Freien Schule Rügen kamen wir zu dem Schluß, nicht bis Kap Arkona zu fahren. Stattdessen suchten wir uns in Breege eine Unterkunft. Heutiges Fazit: Eine aus dem Halter heraus verlorene Wasserflasche und einmal langlegen mit Loch in der Regenhose aufgrund der grandiosen Wegbeschaffenheit.




Von Breege bis Putbus

Von Breege bis Putbus, 89km

Die Materialschlacht geht weiter. Heute ist Putbus unser Ziel. Zumindest das Wetter ist besser, was man von den angebotenen Wegen nicht behaupten kann. Wir bleiben eine Zusatznacht in Lauterbach und unternehmen einen Ausflug mit Boot und dem rasenden Roland.




Ruhetag in Lauterbach.




Von Lauterbach bis Greifswald

Von Putbus bis Greifswald, 75km

Heute verlassen wir Rügen. In der Hoffnung, dass die Wege besser werden, fahren wir (natürlich ganztägig) im Regen Richtung Greifswald. Aber weder Wege noch Wetter stören sich an unseren Hoffnungen! Liebe Leute, die ihr für Tourismus hier zuständig seit: Für das Wetter könnt ihr nichts! Da wollen wir auch gar nicht meckern. Aber bei dem Zustand der zugewiesenen Radwege ist nicht nur viel, sondern sehr viel Luft nach oben! Fazit bei der Ankunft in Greifswald: Noch eine Wasserflasche aus dem Halter verloren (und nein; die Flaschenhalter sind nicht schlecht!).







Von Greifswald bis Ahlbeck

Von Greifswald bis Ahlbeck, 96km

Es geht auf die letzte Etappe nach Ahlbeck. Was sollen wir sagen: Die Seebäder häufen sich und die schlechten Wege weichen. Diese Strecke läßt drei Tage Qualen und geringe materielle Verluste fast vergessen. Wir werden drei Tage in Ahlbeck relaxen und uns dann mit dem Zug auf den Heimweg machen.